Sonntag, 23. April 2017

Rezension: Die Mühle von Elisabeth Herrmann








Verlag: cbt Verlag
Seitenzahl: 448 Seiten
Erscheinungsdatum: 29.08.2016
Einband: gebundene Ausgabe
Preis: € 17,99
Reihe: Einzelband 









Klappentext


The Court – das waren die Coolen. Die Unerreichbaren. Die Helden von Lanas Schulzeit. Wie kann es sein, dass ausgerechnet Lana an eine Einladung zu einem Kurztrip mit der Überflieger-Clique kommt? Jahre, nachdem sie alle ihre alte Schule verlassen haben?

Die Kings und Queens der coolen Clique sind zwar wenig begeistert, als Lana statt ihres siebten Mitglieds bei ihrem Treffen auftaucht. Aber dann überschlagen sich die Ereignisse. Der Trip führt die Clique in eine alte abgelegene Mühle, umgeben von Wildnis. Alles hier scheint für sie vorbereitet zu sein. Nur wer hat eigentlich die Einladungen verschickt? Wer begrüßt sie mit schriftlichen Botschaften, hat seltsame Spiele für sie organisiert? Als der erste der Freunde verschwindet, bricht Panik in der Gruppe aus …
(Quelle: cbt Verlag)

Meine Meinung

Die Geschichte hat sich total gut und spannend angehört und auch das Cover hat mich von Anfang an angesprochen. Es strahlt etwas düsteres aus und hat mich direkt neugierig auf die Geschichte gemacht. 

Am Anfang hat mir das Buch auch wirklich gut gefallen. Die Geschichte beginnt spannend und ich mochte besonders den Schreibstil der Autorin sehr gerne. Sie schreibt flüssig und hat mich direkt in die Geschichte gezogen.

Ab dem Zeitpunkt, wo die Protagonisten die Mühle erreichen hat mir die Geschichte leider nicht mehr wirklich gefallen. Ab diesem Punkt fand ich die Handlung sehr voraussehbar und gezogen. In diesem Hauptteil der Geschichte passiert leider relativ wenig auf vielen Seiten und die Autorin hätte ruhig ein paar Seiten Wegkürzen können.

Leider haben mir besonders wenig die Protagonisten gefallen. Sie waren alle sehr flach beschrieben und entsprachen komplett den Klischees eines "coolen" Teenagers oder des Außenseiters, der gerne dazugehören möchte. Und das ist auch schon das nächste Problem. Die Protagonisten sind Erwachsene, die sich nach vielen Jahren wieder treffen, benehmen sich aber nicht so. Wäre am Anfang nicht beschrieben worden, dass sie älter sind, hätte ich gedacht, sie wären vielleicht 15 oder 16. Ihre Handlungen konnte ich leider oft nicht nachvollziehen, weil sie einfach in dieser Situation unlogisch waren. 
Achtung kleiner Spoiler: Warum lasse ich jemanden alleine im Wald Wache halten oder jemanden suchen, wenn vorher doch schon jemand verschwunden ist?
Die Handlungen entsprachen leider sehr oft den typischen Handlungen in einem Horrorfilm, die man auch dort nicht nachvollziehen kann.

Fazit

Der Klappentext hat mir wirklich Lust auf diese Geschichte gemacht, die dann aber nicht gehalten hat, was mir durch den Klappentext versprochen wurde. 
Leider hat mir die Vorhersehbarkeit und die Beschreibung der Personen den Spaß am Lesen verdorben und ich habe am Ende fast fünf Monate für das Buch gebraucht.


Danke an den cbt Verlag, dass ich dieses Buch lesen durfte.




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