Donnerstag, 11. Mai 2017

Rezension: Tote Mädchen lügen nicht

Hallo ihr Menschen,
heute habe ich die Rezension zu dem Buch "Tote Mädchen lügen nicht" von Jay Asher für euch.  Die Serie ist seit dem 31. März 2017 auf Netflix  und ich habe jetzt endlich das Buch gelesen.





Details:


Titel: Tote Mädchen lügen nicht
Autor: Jay Asher
Verlag: cbt Verlag
Taschenbuch, 288 Seiten, 9,99€
Klappentext: Als Clay Jensen aus der Schule nach Hause kommt, findet er ein Päckchen mit Kassetten vor. Er legt die erste in einen alten Kassettenrekorder, drückt auf »Play« – und hört die Stimme von Hannah Baker. Hannah, seine ehemalige Mitschülerin. Hannah, für die er heimlich schwärmte. Hannah, die tot ist. Mit ihrer Stimme im Ohr wandert Clay durch die Nacht, und was er hört, lässt ihm den Atem stocken. Dreizehn Gründe haben zu ihrem Tod geführt, dreizehn Personen hatten ihren Anteil daran. Clay ist einer davon ...
(Quelle: cbt Verlag)









Meinung: Ich fand schon den Klappentext total spannend und wollte das Buch schon vor längerer Zeit lesen, aber irgendwie habe ich immer zu anderen Büchern gegriffen. Als jetzt die Serie auf Netflix erschienen ist war ich sofort total motiviert, das Buch zu lesen und habe es auch innerhalb eines Tages beendet.



Die Protagonisten haben mir sehr gut gefallen. Hannah ist ein sehr sympathisches Mädchen, das von seinen Mitschülern in den Selbstmord getrieben wird. Dabei scheinen einige Gründe so klein und alltäglich, aber wenn man alles zusammen betrachtet, kann man ihre Gedanken nachvollziehen. 


Besonders interessant fand ich die Art, die Jay Asher gewählt hat, um diese Geschichte zu erzählen. Man erfährt nach und nach von Hannah selbst, wer warum für ihre Situation verantwortlich war. Die Reaktionen der Umwelt auf ihre Situation fand ich sehr erschreckend, wenn auch realistisch.



Auch Clay war mir von Anfang an sehr sympathisch. Er ist ein normaler, eher durchschnittlicher Junge, der nicht versteht, was er mit Hannahs Selbstmord zu tun haben soll.Er bekommt schnell Gewissensbisse, weil er Hannah nicht helfen konnte, obwohl er sie gerne mochte. Durch die Kassetten erfährt er, was seine Mitschüler getan haben.




Das Buch ist aus der Sicht beider Protagonisten geschrieben. Hannahs Kassetten sind in kursiver Schrift gedruckt, während Clays Gedanken "normal" gedruckt sind. Das ist an sich eine gute Idee, aber leider haben die Dinge, die Clay gedacht hat, oft nicht wirklich zu dem gepasst, was Hannah gesagt hat, oder er hat sich wiederholt. Besonders störend fand ich den ständigen Wechsel zwischen den beiden Protagonisten.




Der Schreibstil von Jay Asher hat mir sehr gut gefallen. Er war flüssig, was mir die Protagonisten noch sympathischer gemacht hat. Leider wurde der Lesefluss durch Clays Gedanken häufig unterbrochen.


Insgesamt hat mir dieses Buch gut gefallen. Die Protagonisten sind sehr sympathisch und Jay Asher Schreibstil gefällt mir gut. Leider haben die Gedanken von Clay mich in meinem Lesefluss etwas gestört, weshalb ich ein Herzchen abziehe.




Insgesamt bekommt "Tote Mädchen Lügen nicht" von mir 4 von 5 Herzchen.




Wenn ihr jetzt neugierig geworden seid, lest doch einfach die Leseprobe:






















Ich wünsche euch noch einen schönen Tag und lest was schönes.

1 Kommentar:

  1. Hallo meine Liebe ich habe leider gerade eben erst deinen Post unter meinem Blogbeitrag gelesen, es freut mich so unglaublich, dass du das Buch nun doch noch gelesen hast und das es dir gut gefallen hat. Super schöne Seite hast du hier übrigens :)

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